Haustiere für ältere Menschen

Haustiere für ältere Menschen


Senioren sollten ein Tier haben. Dabei ist es fast egal, ob Hund oder Katze. Auch Kleintiere sind geeignet. Denn schon allen das Reinigen des Käfigs, und das Füttern, sorgt dafür, dass sich auch die Senioren körperlich bewegen. Dazu haben sie eine Aufgabe. Nämlich sich um jemanden zu kümmern.

Natürlich sorgt ein Hund für noch mehr Bewegen und Kontakt zu anderen. Der Mensch kommt "vor die Tür" und der Kontakt zu anderen Leuten kommt dann eher zustande, als wenn man nur zu Hause auf dem Sofa sitzt.

Der Mensch hat eine Aufgabe

Aber wichtiger ist, dass der Mensch eine Aufgabe hat. Gerade die älteren Leute brauchen das Gefühl, dass sie gebraucht werden. Dazu kommt, dass beim Streicheln des Tieres beim Menschen ein Hormon namens "Oxytocin" freigesetzt wird. Dies verschafft dem Menschen ein gutes Gefühl.

Welche Haustiere sind beliebt?

Es ist so, dass Katzen den Großteil der Haustiere bilden. Danach kommen Hunde und Vögel. Die Arten (Rassen) sind natürlich vielfältig. Und die Rasse spielt auch im Endeffekt keine Rolle. Wichtig ist, dass die Senioren eine Aufgabe haben und nicht alleine sind.

Bei den über 30 Mio. Tieren in den Haushalten sind die Halter in jedem 4. Haushalt etwa älter als 60.

Tiere bringen eine Struktur ins Leben.

Durch die Aufgaben wie Gassi gehen und dem Säubern der Käfige haben auch die älteren Menschen eine gewisse Struktur in ihrem Leben. Denn dies müssen sie regelmäßig machen zu bestimmten Zeiten.

Wie schon erwähnt, verursachen Tiere auch Kontakte zu anderen Menschen. Besonders Hunde beim Gassigehen. Aber auch andere Tiere zum Beispiel beim Besuch des Tierarztes oder Kinder aus der Nachbarschaft kommen öfter weil sie die Tiere sehen wollen.

Selbst wenn die älteren Menschen in Urlaub fahren, schafft dies Kontakte durch die Tiere. Meist müssen die Tiere in der Urlaubszeit irgendwo untergebracht werden. Dies zu organisieren schafft wieder Kontakte zu anderen Menschen. Auch wenn es nur Familienmitglieder sind.

Es muss trotzdem beachtet werden, auf was man bei den Tieren achten muss, bei der Haltung und beim Versorgen.

Ich rate aber auch, alles vorzubereiten und zu planen, für den Fall einer Krankheit. Wenn alles geplant ist, wo ein Tier hin kommt und wer sich darum kümmert, muss sich der / die Halter(in) keine Gedanken machen wenn wegen Krankheit ein Krankenhausaufenthalt ansteht..


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