Montag, 13. Juli 2020

Herkunft der Katze

Die Herkunft der Katzen kann nur stark vermutet werden. Aber gesichert sind die Kenntnisse nicht. Die Katze stammt wohl aus der Wüste von Nordafrika. Die Ecke von Libyen und Ägypten. Es wird vermutet, das die Menschen damals erkannten wie wertvoll eine Katze bei der Bekämpfung von Ratten und Mäusen ist.


Die Tiere wurden von Seefahrer nach Europa gebracht. So kamen sie auch nach China, wo neue Rassen gezüchtet wurden.

Viele Jahre wurde die Katze als Nutztier gehalten. Weil sie hilfreich war bei der Jagt von Nagetieren.

Die Katze lebte meist draußen, aber in der Nähe der Häuser wo sie auch Futter bekam. So ist es ja heute noch in etwa, wenn Katzen "Freigänger" sind und sich draußen rum treiben. Dies kann man mit damals vergleichen. Auch wenn die Katze heute lieber nach Hause kommt und sich in ein Deckchen einrollt. :-)

Als im 14. Jahrhundert die "Pest" um sich griff und ein Drittel der Menschen in Europa dahin streckte, war man froh das es die Katzen gab. Denn die Pest wurde wohl von den Ratten verbreitet. Und die Katzen haben die Ratten gejagt und gefressen.






Im 19. Jahrhundert machten die Engländer aus den Tieren "Schmusekätzchen". Sie wurden als Haustiere gehalten und entsprechend behandelt. Dort gab es auch die ersten Ausstellungen im 19. Jahrhundert für Katzen. Dieser Trend hat sich dann nach und nach auf andere Länder fortgesetzt.

Die Lebenserwartung einer Katze liegt bei rund 15 bis 20 Jahren. Sie werden also i.d.R. älter als Hunde.

Ich bin ja immer dafür, dass man eine Katze (wie auch andere Tiere) aus dem Tierheim holen sollte wenn man sich ein Tier anschaffen will. Viele holen sich die Tiere auch beim Züchter. Nichts gegen Züchter. Aber dann müssen andere Tiere im Tierheim weiter auf ein nettes Zuhause warten.
Katzen Herkunft
Die Herkunft der Katzen


Warum sind Katzen so beliebt? Das liegt wohl auch daran, dass Katzen ihren eigenen Kopf haben. Sie tun das, was sie wollen und lassen sich nicht abrichten wie Hunde. Vielen gefällt dieses Verhalten. Katzen sind oft "liebesbedürftig". Sie kommen schmusen und wollen gekrault werden. Wenn sie keine Lust mehr haben, gehen sie wieder. Sie suchen sich in der Wohnung einen Schlafplatz, den sie nach einer gewissen Zeit gerne wieder wechseln. Das angenehme für viele Menschen ist wohl auch, das Katzen nicht "Gassi" gehen müssen. Entweder sind es Hauskatzen die sowieso nicht gewohnt sind draußen umher zu laufen. Oder es sind Freigänger die sich zwar am Tage draußen aufhalten, abends aber wieder zur Wohnung kommen weil es ihr zu Hause ist. Der Ort wo sie mit Futter versorgt werden. Sie laufen nicht weg und erkunden die Gegend wie es Hunde tun, die zu Hause ausreißen.

Wer sich für die Geschichte einer Katze interessiert, sollte lesen was Herr Hämpfel in seinem Leben erlebt. :-) Haben Sie den Herrn Hämpfel gesehen?: Ein Kater erzählt einschneidende Geschichten seines Lebens

Leider ist "Herr Hämpfel" inzwischen gestorben. Aber er lebt weiter in den Büchern.

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